Fortschritte in der Baustoffanalytik (Teil 1)
-
FE-SEM: Nova NanoSEM 230 installiert im REM-Labor...
-
Modus ESEM-WET: a) herkömmlicher Portlandzement...
-
Bündel von C-S-H Phasen bei hoher Auflösung im...
-
Bruchfläche einer nicht bedampften UHPC Probe:...
-
Hydratisiertes C3S mit Calcitrhomboedern –...
-
Silicon Drift Detector (SDD)-EDS-Detektor Apollo...
-
EBSD-Kamera mit integriertem Forward Scatter...
-
In den Probenraum des NanoSEM eingefahrener...
-
EBSD-OIM (OIM: mikroskopische Abbildung des...
-
EBSD-Pattern der Calciumcarbonatmodifikation...
-
Hochdruckgefrierapparatur – HPM 100
-
Beladestation mit VCT 100 Shuttle zum...
-
MED 020 mit Docking Station ausgebaut zur...
-
Docking Station mit VCT 100 Shuttle zwecks...
-
-
-
-
-
Fortschritte in der Baustoffanalytik
-
2b
-
3b
-
4b
-
5b
-
15b
-
16b
-
17b
-
18b
Zusammenfassung: In der vorliegenden Studie wurden zwei Rasterelektronenmikroskope, ein FEI XL-30 ESEM-FEG und ein FEI Nova NanoSEM 230, eingesetzt, die verschiedenste Möglichkeiten der Hochauflösungsabbildung bieten, um wasserhaltige und sich aufladende elektrisch nichtleitende Proben zu charakterisieren. In diesem Zusammenhang ist die ESEM-Technik (Environmental Scanning Electron Microscope) in Verbindung mit der hochauflösenden Elektronenmikroskopie besonders wichtig, da Wasserdampf als Probenkammeratmosphäre genutzt werden kann. Deshalb können wasserhaltige Strukturen und Phasen ohne komplizierte Präparationsverfahren, d. h. in ihrem natürlichen Zustand, untersucht werden. In Teil 1 dieses Beitrags werden der experimentelle Aufbau und die Maßnahmen zur Abbildungsoptimierung, wie z. B. die Mikroskopie bei niedrigen Beschleunigungsspannungen, zusammengefasst. Das neu entwickelte NanoSEM, in Kombination mit den Möglichkeiten des Helix-Detektors, des Cryo-REMs sowie der Analytik mittels EDS und EBSD bietet viele weitere Vorzüge.
1 Einleitung
Die Eigenschaften zementhaltiger Bindemittel wie Verarbeitbarkeit, Abbinde- und Erstarrungsverhalten, Festigkeit sowie die Dauerhaftigkeit sind direkt mit dem Hydratationsprozess verbunden. Das sich ausbildende mehrskalige heterogene Gefüge ist der Schlüssel zum Verständnis der Beziehungen zwischen den Werkstoffeigenschaften und den Materialbildungsprozessen. Wasser spielt nicht nur im Hydratationsprozess sondern auch hinsichtlich der Dauerhaftigkeit zementärer Baustoffe und anderer Werkstoffe eine zentrale Rolle. Weiterhin ist Wasser bzw. Porenlösung eine wesentliche...
Bernd Möser
FIB, Bauhaus-University Weimar/Germany
Mehr erfahren Sie in der Heftausgabe



