Anspruchsvolle Füllstandmessung im Lösungsmittel-Probenahmebehälter eines Zementwerkes

Zusammenfassung: Die Herstellung von Zement ist ein energieaufwendiger Pro­zess. Für den thermischen Teil des Verfahrenes, beim Klinkerbrennen, wird sehr viel Energie benötigt. Die Zementindustrie ist aus diesem Grund seit Jahren bemüht, den Prozess zu optimieren bzw. alternative, kostengünstige Sekundärbrennstoffe einzusetzen. Durch Einsparung der notwendigen Primärrohstoffe für die Verbrennung und der Entlastung der Umwelt wird auch den Vorschriften der Gesetzgebung entsprochen, wie sie im Kreislaufwirtschaftsgesetz und in der Novelle der 17. BImschV/Mitverbrennung von Sekundärbrennstoffen geregelt sind.

1 Einleitung

In einem deutschen Zementwerk werden Lösungsmittel (z. B. aus Lackieranlagen der Automobilproduktion), die nicht mehr stofflich verwertet werden können, für die Ofenfeuerung eingesetzt. Diese Lösungsmittel werden in unterschiedlichen Chargen aus verschiedenen Produktionsstätten angeliefert, so dass neben der notwendigen Dokumentation der Stoffe, der Probenahme eine besondere Bedeutung zukommt. Das folgende Anwendungsbeispiel beschreibt die wesentlichen Anforderungen an die Probenahme und die Dosierung im Zementwerk aus der Praxis mit Lösungsmittel.

 

2 Probenahme

In der fest...

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