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Höhere Anlagenverfügbarkeit bei den Hollitzer Baustoffwerken

Rund 450 000 Euro jährlich sparen die Baustoffwerke Hollitzer im österreichischen Bad Deutsch-Altenburg durch das Smart Performance Program der Schaeffler Gruppe Industrie. Bei dem führenden Anbieter von Transportbeton, Kies, Schotter und Sand kam es an den Schwingsieben immer wieder zu ­ungeplanten Stillständen wegen mangelnder Lagerschmierung. Die FAG Industrial Services (F’IS) mit Sitz in Herzogenrath bei Aachen, Service-Tochter der Schaeffler Gruppe Industrie, hat jetzt mit einem professionellen Schmiersystem Abhilfe geschaffen.


Nicht nur die Anlagen, die sich schon länger in Betrieb befinden, sind wegen mangelnder Lagerschmierung immer wieder ausgefallen, sondern auch das Schwingsieb, das im August 2006 in Betrieb genommen wurde. Das Besondere an der Anlage, die rauen Umweltbedingungen ausgesetzt ist, sind die stark oszillierenden Bewegungen der Schwingarme. Es bestand die Gefahr eines so genannten Ausblutungseffekts - der Trennung der Schmierstoffbestandteile. Dies hätte den Verlust des Schmiereffekts zur Folge gehabt. Ferner fehlten Erfahrungswerte zur Haltbarkeit von Schlauchbefestigungselementen.

Hollitzer beauftragte die Servicespezialisten der F’IS mit der Instandhaltung. Die F’IS-Fachleute installierten das Mehrpunkt-Schmiersystem FAG Motion Guard CONCEPT6 (Bild 1), das mit dem FAG-Schmierstoff Arcanol MULTITOP befüllt und in einen Schutzkasten eingebaut wurde. Es versorgt sechs Schmierstellen gleichzeitig. Der Erfolg war schnell sichtbar: Die Anlage läuft seither störungsfrei. Das Baustoffwerk hat inzwischen vier weitere Schmiersysteme installieren lassen, die Ausrüstung anderer Baugruppen ist vorgesehen. Dieser Erfolg lässt sich genau beziffern: Die jährlichen Einsparungen durch den Wegfall der Kosten für Lagerwechsel und Produktionseinbußen bei durchschnittlich fünf Lagerausfällen im Jahr betragen rund 450 000 7 (Bild 2). Diese setzen sich wie folgt zusammen: Die Reparaturen pro Ausfall würden jeweils zehn Stunden dauern. Bei Instandsetzungskosten von 2000 7 pro Stunde für eine Maschine würden Reparaturkosten von insgesamt 100 000 7 entstehen. Der Produktionsverlust pro Ausfall würde 70 000 7 betragen, was sich auf 350 000 7 summiert. Neben der nachweisbaren finanziellen Einsparung minimiert der Kunde durch die ­automatische Schmierstoffversorgung seinen Wartungsaufwand erheblich.

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