Verstärkte Aktion

Die UN-Klimakonferenz (COP 16) der Klimarahmenkonvention), die vom 29.11.–10.12.2010 in Cancn/Mexiko stattfand, endete mit der Annahme eines ausgewogenen Pakets von Entscheidungen, die alle Regierungen noch stärker auf einen Weg zu einer Zukunft mit geringen Emissionen und zur Unterstützung verstärkter Aktionen zum Klimaschutz in den Entwicklungsländern bringen. Neben anderen Aufgaben, die in den so genannten „Cancn Agreements“ (Vereinbarungen von Cancn) enthalten sind, haben die Unterzeichner des Kyoto-Protokolls vereinbart, die Verhandlungen mit dem Ziel fortzusetzen, ihre Arbeit abzuschließen und abzusichern, dass keine Lücke zwischen der ersten und zweiten Verpflichtungsperiode des Protokolls entsteht. Weiterhin wurde der Clean Development Mechanism (Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung) des Kyoto-Protokolls gestärkt, um mehr große Investitionen und Technik in umweltgerechte und nachhaltige Projekte zur Reduzierung von Emissionen in den Entwicklungsländern zu stecken. Die nächste Vertragsstaatenkonferenz (COP 17) soll vom 28.11.–09.12.2011 in Südafrika stattfinden.

www.unfccc.int

Thematisch passende Artikel:

Ausgabe 2009-05 Events

EU: OECD-weiter Markt für Carbon Credits bis 2015

EU-Umweltkommissar Stavros Dimas beschreibt die Visionen der EU, wie die UN-Klimakonferenz in Kopenhagen (07.–18.12.2009) zu einem Erfolg werden soll.

„Wir haben die Vision, bis 2015 einen OECD-weiten Markt für den Handel mit Emissionsrechten aufzubauen, indem der Emis­sionsrechtehandel der EU mit dem anderer Industrienationen (im englischen...

mehr